Sonntag, 22. März 2009
Da hat er aber einen rausgetan, der Erwin Sellering (SPD), Ministerpräsident im schönen Mecklenburg-Vorpommern: " "Ich verwahre mich dagegen, die DDR als totalen Unrechtsstaat zu verdammen, in dem es nicht das kleinste bisschen Gutes gab." Und weiter: "Die alte Bundesrepublik hatte auch Schwächen, die DDR auch Stärken." So kann man das natürlich auch sehen. Immerhin konnten die DDR-Grenzschützer nachweislich besser schießen, als die Kollegen vom BGS im Westen. Naja, besser vielleicht nicht, aber besser in der praktischen Anwendung waren sie auf jeden Fall.
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Sonntag, 16. November 2008
So sehr ich es der Wahllügnerin Andrea Ypsilanti gegönnt habe, dass sie selbst erleben musste, wie es ist, wenn man angelogen wird: Drei der vier "Rebellen" der hessischen SPD haben in meinen Augen keinen sauberen Umgang mit ihrer "Gewissensentscheidung" gefunden. Auch, wenn der Druck, der wohl innerhalb der SPD-Fraktion ausgeübt worden sein soll, mehr als widerwärtig ist, hat Franz Müntefering in dem Punkt Recht, dass man sein Gewissen kaum 24 Stunden vor einer Landtagssitzung plötzlich entdecken kann.
Was die SPD allerdings mit Dagmar Metzger anstellt, ist verabscheuungswürdig. Wer Mitglieder und Abgeordnete, die von Anfang an offen und ehrlich mit Ihrem Problem einer Wahllüge umgehen, mit Verunglimpfungen und Drohungen überzieht, darf sich nicht wundern, wenn sich andere anders verhalten. Ich persönlich finde die Erklärung von Dagmar Metzger, nicht wieder für die Landtagswahl zu kandidieren, verständlich und über die Maßen zurückhaltend:
"Die Erklärung von Dagmar Metzger" vollständig lesen
Montag, 24. März 2008
Selbstverständlich haben Tibet-Aktivisten die Zeremonie der Entzündung des olympischen Feuers gestört. Wie verlogen das gesamte Getue um die Olympischen Spiele inzwischen ist, zeigen einige Quotes des zugehörigen Spiegel-Artikels:
"Spiele des Friedens..." vollständig lesen
Montag, 17. März 2008
... aber deutlich ist die Umfrage bei Spiegel Online über einen möglichen Boykott der olympischen Spiele in Peking aufgrund der Situation in Tibet:
Samstag, 15. März 2008
China wird ja im Sommer die Spiele ohne Grenzen ausrichten, vor allem Spiele ohne Grenzen zwischen Tibet und der Volksrepublik selbst. Da werden also die Olympischen Spiele, die Frieden und Völkerverständnis durch einen sportlichen Wettstreit zwischen den Nationen fördern sollen, in das Reich der Mitte vergeben, einen Staat, - der seinen Nachbarn Taiwan massiv militärisch bedroht,
- der seinen Nachbarn Tibet seit ungefähr einem halben Jahrhundert besetzt, dessen Bevölkerung brutal unterdrückt, durch massenhafte Ansiedlung von Chinesen ethnisch eliminieren will,
- der die Religionsgemeinschaft Falun Gong verbietet, deren Anhänger als Kriminelle verfolgt und als unfreiwillige Organspender im Gefängnis wie Schachtvieh im Käfig hält und
- der bei jeder Gelegenheit jedwede Form der freien Meinungsäußerung brutal niederknüppelt oder mit Panzern plattfahren lässt.
Das IOC jedoch hat keine Bedenken, Olympische Spiele dort abzuhalten. Was mögen wohl Gründe sein, unter denen diese Versammlung greiser und grenzdebiler Menschen ihren Sportwettbewerb nicht an einen Staat vergeben möchte?
Erl fasst die chinesischen Vorbereitungen für die olympischen Spiele mehr als treffend zusammen.
Dienstag, 11. März 2008
Leider verwenden Reporter ohne Grenzen für dieses Banner Shockwave. Der hinterlegte Link ist irgendwie zergrützt und funktioniert nicht einmal auf deren eigener Website.
Mittwoch, 20. Februar 2008
Sie kennen Christel Wegner nicht? Doch! Das ist doch die nette Tante von der Linksfraktion in Niedersachsen. Pardon, die nette Tante, die ehemals in der Linksfraktion in Niedersachsen war, bis sie die Wiedereinführung der Stasi anregte. Danach durfte das DKP-Mitglied bei den Linken nicht mehr mitspielen. Weil sie allerdings auf den guten Zusammenhalt der Sozialistischen Internationale baut, hat sie sich nun um einen neuen Job beworben. Viel Erfolg dabei!
Freitag, 16. November 2007
Gestern schrieb ich über den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez und seine absehbare Entwicklung zum Diktator und vorgestern über die absehbare Entscheidung, in Hamburg die digitalen Wahlstifte nicht zur Bürgerschaftswahl zuzulassen. Wenn man beides summiert, erhält man als Thema einen Überblick über den Einsatz von Wahlmaschinen in Venezuela. Dieser lässt einen fassungslos zurück, weil er aufzeigt, was prinzipiell möglich ist, wenn elektronische Stimmabgabe in die falschen Hände gerät.
"Die Summation der beiden letzten Meldungen" vollständig lesen
Donnerstag, 15. November 2007
Sollte die Meldung auf Spiegel Online stimmen, dann zeigt der vorgebliche Volkstribun und Vorzeigesozialist aus Venezuela Hugo Chávez jetzt endgültig sein wahres Gesicht. Weil er sich vom Verhalten des spanischen Königs Juan Carlos beleidigt fühlt, verlangt er jetzt eine Entschuldigung des spanischen Königs. Das an sich wäre ja noch nicht berichtenswert. Dann allerdings soll der venezolanische Präsident nachgesetzt haben: " Falls der Monarch keine Reue für seine verbale Entgleisung zeige, könne dies wirtschaftliche Konsequenzen für Spanien haben."
So demaskiert sich ein Despot – jemand, der die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Volkswirtschaften aus verletzten persönlichen Eitelkeiten dafür missbrauchen möchte, sich zu rächen. Unerheblich, ob das eine reale Drohung ist. Er versucht, das venezolanische und spanische Volk als Geisel zu nehmen, weil sein persönliches Ego verletzt ist. Mit dieser Verhaltensweise ist er in der guten Gesellschaft von anderen Sympathen der Weltgheschichte, die als Kämpfer für die Entrechteten begannen und als blutige Diktatoren endeten. Der Rest der entsprechenden Verhaltensweisen kommt in den nächsten Jahren vermutlich auch noch zum Vorschein. Diese Entwicklung ist bereits absehbar...
Ich hätte nur nicht gedacht, dass es so schnell und so deutlich sichtbar werden würde.
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